Studien & Forschung

Herzlich willkommen im Internetportal der Abteilung Forschungskoordination der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

Unser Ziel ist es, allen forschenden urologischen Abteilungen bei der Umsetzung ihrer wissenschaftlichen Ziele strukturelle Unterstützung anzubieten.

Diese beinhaltet sowohl die Recherche von Fördermitteln (siehe Ausschreibungen, Stipendien & Preise sowie Förderprogramme) und formelle Hilfestellung bei Anträgen als auch die Vermittlung von Projektpartnern. Desweiteren sehen wir es als unsere Aufgabe an, methodische Expertise für die laborexperimentelle und klinische Forschung im Rahmen von Workshops zu vermitteln. Insbesondere bei Fragen zu molekularbiologischen Fragestellungen und Labormethoden wird die AuF durch die AG UroFors tatkräftig unterstützt. Zur engen Verflechtung von Praxis und Theorie führen zudem seit 2009 ein jährlich stattfindendes themenbezogenes Symposium durch. Um besonders den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Urologie aktiv zu fördern, hat die DGU ein eigenes Stipendienprogramm ins Leben gerufen: mit den Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien werden seit 2010 junge talentierte Mediziner gefördert. Einzigartig unter den medizinischen Fachgesellschaft ist die Förderung junger Naturwissenschaftler in der Urologie, die seit 2018 mit einem eigenen Stipendienprogramm, den Wolfgang Lutzeyer-Forschungsstipendien, unterstützt werden.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Unterstützung der klinisch-wissenschaftlichen Entwicklung und die Vermittlung aktuellen medizinischen Wissens. Um die Flut an wissenschaftlicher Evidenz in der Urologie systematisch zu erfassen und für unsere Mitglieder übersichtlich aufzubereiten, unterhält die DGU in enger Kooperation mit dem Deutschen Cochrane-Zentrum mit UroEvidence ein eigenes Zentrum für Wissenstransfer, das zunehmend auch an der Entwicklung neuer Leitlinien beteiligt ist. Zudem ist aus der AuF die Fachgruppe Molekulare Urologie hervorgegangen, die in kurzen Review-Artikeln aktuelle Therapie- und Diagnostikverfahren mit molekularbiologischem Hintergrund beleuchtet, verständlich erläutert und die klinische Bedeutung für die Praxis zu bewertet.

Wir wünschen allen eine gute Zusammenarbeit.

 

Im Namen des Ressorts Forschungsförderung und der Arbeitsgruppe urologische Forschung

Prof. Dr. Maximilian Burger & Dr. Christoph Becker