DGU

Autor: |Veröffentlicht am 16. Dezember 2021|Aktualisiert am 20. April 2022

Förderprogramme – Deutsche Gesellschaft für Urologie

    

  

 

Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien 2022

Zweite Bewerbungsfrist für 2022 endet am 15. Juli

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie ruft für die nächste Bewerbungsfrist am 15. Juli 2022 zur Antragstellung im Ferdinand Eisenberger-Stipendienprogramm auf. Alle interessierten jungen Medizinerinnen und Mediziner in der deutschen Urologie sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer Projektidee und einem relevanten Gastlabor für ein 12-monatiges Clinical Leave zu bewerben.

Das Ferdinand Eisenberger-Programm bietet interessierten urologischen Nachwuchskräften die Chance, sich für 12 Monate mit experimentellen Fragestellungen außerhalb des klinischen Alltags intensiv beschäftigen zu können. Im Rahmen der Durchführung
eines wissenschaftlichen Projekts erwerben die Stipendiatinnen und Stipendiaten Kompetenzen in der Forschung und knüpfen gleichermaßen für sich als auch für ihre Heimatkliniken wichtige Kontakte zu in der Grundlagenforschung ausgewiesenen Forscherpersönlichkeiten und Forschungslaboratorien im deutschsprachigen Raum. 

Am Eisenberger-Stipendienprogramm können grundsätzlich alle promovierten Urologinnen und Urologen oder in urologischer Facharztausbildung befindliche Medizinerinnen und Mediziner teilnehmen. Wesentlich für eine Förderentscheidung sind neben einem innovativen Forschungsprojekt und einem ausgewiesenen Gastlabor auch die infrastrukturellen Voraussetzungen an der Heimatklinik, die eine Fortsetzung der Forschungsarbeiten im Anschluss an das Stipendiumsjahr gewährleisten sollen.

Die Fördermittel für die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien werden von der Deutschen Gesellschaft für Urologie mit Unterstützung durch die Firma Janssen-Cilag GmbH zur Verfügung gestellt.

Interessierte finden alle Informationen rund um das Bewerbungsverfahren sowie die erforderlichen Bewerbungsformulare im Urologenportal. 
Das Ressort Forschungsförderung bietet allen Kandidatinnen und Kandidaten individuelle Bewerbungsberatungen an. Kontakt über cbecker(at)dgu.de.

Nächste Bewerbungsfrist: 15. Juli 2022

Weitere Informationen

       

      

DGU-Antragsservice

DGU-Reinhard-Nagel-Förderung für Forschungsanträge

Das zum DGU-Kongress 2019 gestartete neue Förderprogramm soll urologische Forscher finanziell und durch kompetentes Mentoring darin unterstützen, die für ihre Forschungsvorhaben erforderlichen Drittmittel bei hochkarätigen öffentlichen Förderinstitutionen wie insbesondere der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder der Deutschen Krebshilfe (DKH) zu beantragen.

Gerade die ersten Schritte in die wissenschaftliche Selbständigkeit sind oft die schwierigsten. Nach der Ausbildung eines eigenen Forschungsprofils stellt vor allem der Erstantrag bei einer anerkannten öffentlichen Förderinstitution eine große Hürde dar. Daher ist es der DGU ein wesentliches Anliegen, engagierte Kolleginnen und Kollegen mit exzellenten Forschungsideen abzuholen und durch kompetentes Mentoring und professionelle Unterstützung den Weg zum angestrebten Drittmittelprojekt zu ebnen.

Die Unterstützung der DGU bei der meist sehr aufwändigen Beantragung von Drittmitteln bei öffentlichen Förderinstitutionen richtet sich dabei v.a. an den wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch an etablierte Forscherinnen und Forscher. Bis zu 8.000 € kann die DGU-Reinhard-Nagel-Förderung je Forschungsantrag bewilligen. Mit dieser Unterstützung soll es Antragstellern ermöglicht werden, für die Ausarbeitung des Vollantrags nicht nur eine Schreibkraft, sondern auch einen erfahrenen wissenschaftlichen Tutor hinzuzuziehen und entsprechend zu honorieren.

Antragsteller um eine Reinhard Nagel-Förderung sind promovierte Medizinerinnen und Mediziner mit abgeschlossener oder laufender urologischer Facharztausbildung. Kandidaten weisen eine relevante Anzahl an Publikationen und Vorarbeiten zum Antragsthema auf. Grundlage der Begutachtung ist ein Punkteschema, das sowohl die Forschungsidee als auch die bisherigen Forschungsleistungen der Antragsteller bewertet.

Für die Unterstützung muss der Antragsteller eine Skizze seines angestrebten Forschungsprojekts vorlegen und die Förderinstitution benennen, von welcher Drittmittel für das Projekt eingeworben werden sollen. Nach Prüfung und Billigung des Antrags durch die Reinhard Nagel-Kommission der DGU fließt eine erste Förderrate und ein Tutor kann beauftragt werden. Die zweite Förderrate wird freigegeben, nachdem binnen sechs Monaten ein Vollantrag für externe Forschungsmittel ausgearbeitet und bei der benannten Förderinstitution eingereicht worden ist.

Ansprechpartner für den Antragsservice und für eine individuelle Beratung im Vorfeld ist Dr. Christoph Becker, Forschungskoordinator der DGU und ständiger Berater der Arbeitsgruppe urologische Forschung (AuF) der Fachgesellschaft. Die exakten Bewerbungsmodalitäten sind auf der Webseite der AuF gelistet.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen:
https://www.dgu-forschung.de/antragsservice.html
Flyer:
https://www.dgu-forschung.de/fileadmin/uro-welten/dgu-forschung/pdf/Flyer_DGU-Antragsservice.pdf