Autor: |Veröffentlicht am 06. März 2017|Aktualisiert am 31. März 2021

Forschungsförderung – Deutsche Gesellschaft für Urologie

    

  

 

Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien 2021

Für das Jahr 2021 möchte die Deutsche Gesellschaft für Urologie erneut weitere Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien ausschreiben. Alle interessierten jungen Medizinerinnen und Mediziner in der deutschen Urologie sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer Projektidee und einem relevanten Gastlabor für ein 12-monatiges Clinical Leave zu bewerben.

Das Ferdinand Eisenberger-Stipendienprogramm bietet interessierten urologischen Nachwuchskräften für jeweils ein Jahr die Chance, sich mit experimentellen Fragestellungen außerhalb des klinischen Alltags intensiv beschäftigen zu können. Im Rahmen der Durchführung eines wissenschaftlichen Projekts erwerben die Stipendiaten Kompetenzen in der Forschung und knüpfen gleichermaßen für sich als auch für ihre Heimatkliniken wichtige Kontakte zu in der Grundlagenforschung ausgewiesenen Wissen-schaftlern und Forschungslaboratorien. Anders als bei Stipendien, die durch die großen Förderinstitutionen, wie z.B. der DFG oder der Deutschen Krebshilfe, vergeben werden, sind die Eisenberger-Stipendien auf gastgebende Labore in Deutschland fokussiert. Hierüber erhofft sich die DGU eine Stärkung der Forschungsinfrastruktur für die Urologie in Deutschland mit effektiver regionaler und nationaler Vernetzung. Am Eisenberger-Stipendienprogramm kann grundsätzlich jeder promovierte Urologe oder in urologischer Facharztausbildung befindliche Mediziner teilnehmen. Da die Stipendien den Kandidaten zu einer wissenschaftlichen Profilbildung verhelfen sollen, ist eine bereits fortgeschrittene Forscherlaufbahn zum Zeitpunkt der Bewerbung keine notwendige Voraussetzung. Auch müssen die Bewerber nicht zwangsläufig einer akademischen Universitätsklinik angehören. Wesentlich für eine Förderentscheidung sind die infrastrukturellen Voraussetzungen an der Heimatklinik, die eine Fortsetzung der Forschungsarbeiten im Anschluss an das Stipendium gewährleisten sollen.

Das Ressort Forschungsförderung bietet allen Kandidaten eine individuelle Bewerbungsberatung an. Kontakt über cbecker@dgu.de.

Wir wünschen allen Bewerbern viel Erfolg!

Deadline: 15. Mai 2021

Weitere Informationen

       

      

DGU-Antragsservice

DGU-Reinhard-Nagel-Förderung für Forschungsanträge

Das zum DGU-Kongress 2019 gestartete neue Förderprogramm soll urologische Forscher finanziell und durch kompetentes Mentoring darin unterstützen, die für ihre Forschungsvorhaben erforderlichen Drittmittel bei hochkarätigen öffentlichen Förderinstitutionen wie insbesondere der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder der Deutschen Krebshilfe (DKH) zu beantragen.

Gerade die ersten Schritte in die wissenschaftliche Selbständigkeit sind oft die schwierigsten. Nach der Ausbildung eines eigenen Forschungsprofils stellt vor allem der Erstantrag bei einer anerkannten öffentlichen Förderinstitution eine große Hürde dar. Daher ist es der DGU ein wesentliches Anliegen, engagierte Kolleginnen und Kollegen mit exzellenten Forschungsideen abzuholen und durch kompetentes Mentoring und professionelle Unterstützung den Weg zum angestrebten Drittmittelprojekt zu ebnen.

Die Unterstützung der DGU bei der meist sehr aufwändigen Beantragung von Drittmitteln bei öffentlichen Förderinstitutionen richtet sich dabei v.a. an den wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch an etablierte Forscherinnen und Forscher. Bis zu 8.000 € kann die DGU-Reinhard-Nagel-Förderung je Forschungsantrag bewilligen. Mit dieser Unterstützung soll es Antragstellern ermöglicht werden, für die Ausarbeitung des Vollantrags nicht nur eine Schreibkraft, sondern auch einen erfahrenen wissenschaftlichen Tutor hinzuzuziehen und entsprechend zu honorieren.

Antragsteller um eine Reinhard Nagel-Förderung sind promovierte Medizinerinnen und Mediziner mit abgeschlossener oder laufender urologischer Facharztausbildung. Kandidaten weisen eine relevante Anzahl an Publikationen und Vorarbeiten zum Antragsthema auf. Grundlage der Begutachtung ist ein Punkteschema, das sowohl die Forschungsidee als auch die bisherigen Forschungsleistungen der Antragsteller bewertet.

Für die Unterstützung muss der Antragsteller eine Skizze seines angestrebten Forschungsprojekts vorlegen und die Förderinstitution benennen, von welcher Drittmittel für das Projekt eingeworben werden sollen. Nach Prüfung und Billigung des Antrags durch die Reinhard Nagel-Kommission der DGU fließt eine erste Förderrate und ein Tutor kann beauftragt werden. Die zweite Förderrate wird freigegeben, nachdem binnen sechs Monaten ein Vollantrag für externe Forschungsmittel ausgearbeitet und bei der benannten Förderinstitution eingereicht worden ist.

Ansprechpartner für den Antragsservice und für eine individuelle Beratung im Vorfeld ist Dr. Christoph Becker, Forschungskoordinator der DGU und ständiger Berater der Arbeitsgruppe urologische Forschung (AuF) der Fachgesellschaft. Die exakten Bewerbungsmodalitäten sind auf der Webseite der AuF gelistet.

Deadline: keine Antragsfristen

Weitere Informationen:
https://www.dgu-forschung.de/antragsservice.html
Flyer:
https://www.dgu-forschung.de/fileadmin/uro-welten/dgu-forschung/pdf/Flyer_DGU-Antragsservice.pdf

             

    

DGU-Kongresspreise und -nachwuchsstipendien

DGU-Kongresspreise und -nachwuchsstipendien

Die DGU vergibt im Rahmen ihrer Jahrestagung 2021 wieder verschiedene Preise und Stipendien, auf die Interessenten sich im Vorfeld des DGU-Kongresses bewerben können.

Deadline: 01. Mai, bzw. 01. Juni 2020

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Kongress-Seite.