Autor: |Veröffentlicht am 16. September 2019|Aktualisiert am 17. September 2019

Zielsetzung

 

Mit ihrer neuen Forschungsinitiative "Antragsservice" möchte die DGU zur Antragstellung bei anerkannten öffentlichen Förderinstitutionen motivieren. Drittmittelprojekte aus diesen Töpfen sichern einen hohen Qualitätsstandard für die urologische Forschung und bilden letztlich einen Garanten für die weitere Entwicklung unseres Faches in seiner bisherigen klinischen Breite im kompetitiven Umfeld mit anderen Fachbereichen, mit denen die Urologie breite Berührungsflächen hat. Über gemeinsame Veranstaltungen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Deutschen Krebshilfe (DKH) hat die DGU bereits zu den relevantesten Forschungsförderinstitutionen enge Kontakte knüpfen und direkte Ansprechpartner gewinnen können.

Das aus der Reinhard Nagel Stiftung (RNS) in die Muttergesellschaft DGU überführte Stiftungsvermögen soll zur Unterstützung der Forschung in der Urologie verwendet werden. Die finanziellen Mittel der RNS waren für einen sinnvollen Beitrag zu größeren Forschungsprojekten zu gering. Eine Nachhaltigkeit ist nur durch Verfassen (weiterer) Projektanträge in etablierten Forschungsförderinstitutionen zu erzielen. Daher werden die Mittel nun zur Unterstützung von Antragsverfahren eingesetzt. Bei der Ausarbeitung qualitativ hochwertiger Projektanträge müssen gewisse Vorgaben und Berechnungen beachtet werden, die für unerfahrene Antragsteller neben dem fachlichen Inhalt häufig eine Belastung und einen Stolperstein darstellen können. Zudem müssen sich Kandidaten bei öffentlichen Förderinstitutionen der Konkurrenz ausgewiesener Forschergruppen aus allen Fachdisziplinen stellen. Dies betrifft neben der Qualität des Antrages selbst auch Vorarbeiten, Publikationen und Drittmittel.

Der neue Antragsservice der DGU soll nun den Weg in die institutionelle Forschungsförderung für junge Medizinerinnen und Mediziner ebnen, indem den Kandidaten ein erfahrender und wissenschaftlich ausgewiesener Experte als Mentor an die Seite gestellt wird und weitere finanzielle Mittel für den Schreibprozess und notwendige Vorarbeiten zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Antragsservice sollen insbesondere Projektanträge für die DFG, das BMBF und die Deutsche Krebshilfe unterstützt werden. In Ausnahmefällen können auch Anträge zu anderen Forschungsförderinstitutionen Berücksichtigung finden.

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