Phase-I-Studie zu bispezifischem Antikörper CC-1 zeigt bei Patienten mit mCRPC erste positive Ergebnisse

12.11.2021

Bispezifische Antikörper sind Eiweißmoleküle, die zwei verschiedene Antigene binden und so eine Immunantwort auslösen können. Im Fall des bispezifischen PSMAxCD3 Antikörpers CC-1 richtet sich eine Bindungsstelle gegen das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA), das auf der Oberfläche bösartiger Zellen des Prostatakrebses präsentiert wird. CC-1 aktiviert danach die T-Zellen des spezifischen Immunsystems. Gleichzeitig weist CC-1 die Besonderheit auf, sich auch an die Blutgefäße des Tumors zu binden und dadurch eine zweifache Antitumorwirkung zu vermitteln. 
CC-1 wird bei Patienten mit kastrationsresistentem, metastasiertem Prostatakarzinom eingesetzt. Im ersten Studienabschnitt konnten bei guter Verträglichkeit bereits erste Anzeichen für therapeutische Aktivität beobachtet werden. Für die nächste Phase der Antikörperstudie sucht das Studienteam noch interessierte Patienten. Teilnehmen können erwachsene Patienten mit einem Prostatakarzinom, das auf eine hormonablative Therapie nicht mehr anspricht (kastrationsresistentes Prostatakarzinom), und die bereits drei vorhergehende Therapien erhalten haben. Die Kriterien zur Studienteilnahme werden vor Beginn der Antikörpertherapie überprüft. 

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