IQWiG-Jahresbericht 2017

11.07.2018

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 11. Juli 2018 seinen Jahresbericht 2017 publiziert. Auf 41 Seiten liefert er einen umfassenden Überblick über das vergangene Arbeits-jahr.

Erstmalig publiziert das Institut die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung in einem gesonderten Leporello. Neben einer tabellarischen Übersicht aller Ergebnisse aus 2017 enthält es ein Kurzglossar zu zentralen Begriffen rund um das AMNOG (Arzneimittelmarktneu-ordnungsgesetz). Infografiken illustrieren zudem statistische Aspekte der Dossierbewertungen.

Dabei lenkt der Jahresrückblick 2017 das Augenmerk auch auf einige zukunfts-weisende Arbeitsfelder des Instituts, z.B.:

  • Wie hoch ist der Anteil randomisierter kontrollierter Medizinprodukte-Studien?
  • Können Daten zum sogenannten progressionsfreien Überleben Angaben von Brustkrebs-Patientinnen zu ihrer Lebensqualität ersetzen?

Auf diese und andere Fragen hält der Jahresbericht Antworten bereit. Statistische Aussagen sind durch Piktogramme optisch hervorgehoben. Wie immer ergänzen Infografiken und Tabellen die Inhalte.

Im Vorwort geht Institutsleiter Jürgen Windeler auch auf die aktuelle Diskussion um eine europaweite Vereinheitlichung der HTA-Verfahren (Health Technology Assessment) ein. Er plädiert dafür, zukünftige Regelungen so zu fassen, dass Bewertungen in Europa klaren methodischen Standards folgen können.

Der Jahresbericht 2017 liegt als PDF auf der Website des Instituts zum Download vor. Die Druckversion kann über info@iqwig.de bestellt werden.

Weitere Informationen:

http://www.iqwig.de