Autor: |Veröffentlicht am 28. Juni 2017|Aktualisiert am 30. Juni 2017

UroFors

UroFors fungiert als Sprachrohr der Naturwissenschaftler, die über die Anbindung an die AuF jetzt eine Lobby in hochrangigen DGU-Gremien erhalten. Die Aufgaben von UroFors liegen darüber hinaus in der Unterstützung ihrer Mitglieder auf allen denkbaren beruflichen Ebenen. Zum einen möchte UroFors berufspolitischen Rückhalt bieten. So sollen z.B. Erfahrungen mit Hochschulverwaltungen, arbeitsvertragliche Angelegenheiten, Entfristungsmöglichkeiten oder auch neue Stellenausschreibungen kommuniziert und untereinander ausgetauscht werden. Zum anderen soll UroFors-Mitgliedern der Zugang zu wissenschaftlichen Veranstaltungen erleichtert werden. So gelten fortan die GeSRU-Tarife für AuF-Workshops und die Studenten-Tarife für AuF-Symposien auch für UroFors-Mitglieder.

Zudem werden der UroFors Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung dieser AuF-Veranstaltungen eingeräumt. Auch ein vergünstigter Zugang zum DGU-Kongress soll verhandelt werden. Durch die bereits bestehende Kooperation mit der GeSRU Academics erhalten alle UroFors-Mitglieder zudem die Möglichkeit, in den dortigen Forschungsgruppen mitzuarbeiten. Ein weiteres wichtiges Werkzeug von UroFors liegt in der Kommunikation und der Vernetzung ihrer Mitglieder. Als Kommunikationsplattform wird eine eigene Homepage auf dem Server der DGU etabliert. Darüber hinaus richtet UroFors zwei Arbeitstreffen pro Jahr aus: Eines im Januar im Rahmen des GeSRU Academics Jahresmeetings und eines im Juni in einer der Geschäftsstellen der DGU in Düsseldorf bzw. in Berlin. Im Rahmen dieser Arbeitstreffen können sich die UroFors-Mitglieder u.a. mit "Profil-Präsentationen" gegenseitig über ihre thematischen und methodischen Schwerpunkte informieren. UroFors möchte dadurch unterstützende und synergistische Kooperationen zwischen den oftmals kleinen Forschungslaboren seiner Mitglieder fördern. Die vorhandenen Methoden und Forschungsthemen sollen systematisch erfasst und in einer allen Mitgliedern zugänglichen Datenbank auf dem DGU-Server gesammelt werden. So soll es jedem einzelnen Mitglied möglich sein, sich mit einer dezidierten biologischen Fragestellung an Spezialisten in der Urologie zu wenden, oder Ansprechpartner für eine neue Labormethode zu identifizieren. Damit werden Möglichkeiten von der konkreten Hilfe bei der Methodenetablierung bis hin zu Aufenthalten als Gastwissenschaftler in einer entsprechenden Einrichtung erschlossen. Ferner erscheint auch eine externe Durchführung von (Auftrags-)Arbeiten durch ein spezialisiertes Labor im Rahmen einer Kooperation als eine sinnvolle Weiterentwicklung der Zusammenarbeit.

Mit der Gründung der UroFors geht die DGU ihren innovativen Weg zum systematischen Ausbau der Nachwuchs- und Forschungsarbeit konsequent weiter. Innerhalb des Fachgebietes werden nun neben Assistenzärzten auch naturwissenschaftlichen Doktoranden und Postdocs professionelle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. Dies stärkt den "Forschungsstandort Urologie” und macht urologische Einrichtungen in Zukunft auch für biowissenschaftliche Studenten und Postdocs attraktiver.