Symposium

 

 

1. Symposium “Urologische Forschung der Deutschen Gesellschaft für Urologie"

 

 

Rückblick

Das 1. Symposium „Urologische Forschung der Deutschen Gesellschaft für Urologie“ fand im November 2009 an der LMU in München statt (s.u., Abb. 1). Als Neuerung zu den bisherigen Symposien des Arbeitsreises „Experimentelle Urologie“ wurden Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkte der Tagung 2009 waren die Grundlagenforschung im Bereich des Prostatakarzinoms und die Optimierung der Forschungsplanung und Drittmitteleinwerbung.

Die Teilnehmerzahl lag bei sehr erfreulichen 101 Teilnehmern. Es wurden insgesamt 49 Abstracts zur Präsentation angenommen. Die Abstracts der Tagung werden in der Januarausgabe 2010 des Urologen erstmalig publiziert und sind somit als Publikation zu werten. Sie können sich die Abstracts auch hier herunterladen: Download Abstracts 2009.

Neben den Kurzvorträgen der einzelnen Arbeitsgruppen wurden zudem 14 Übersichtsreferate zu den Themenkomplexen präsentiert. Sehr gefreut hat uns die Teilnahme von Frau Prof. Dr. Donna Peehl aus Stanford, USA, die über „Preclinical models of the normal an diseased prostate“ berichtete (s.u., Abb. 2). Ein weiterer Höhepunkt waren die Vorträge von Herrn Dr. Tobias Grimm, Programmdirektor der Gruppe Lebenswissenschaften 1 (Urologie) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), und Herrn Prof. Dr. Jürgen Schölmerich, Direktor der Klinik für Innere Medizin, Vizepräsident der DFG und derzeitiger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Es wurden die Möglichkeiten der Forschungsförderung durch die DFG und Tipps zur erfolgreichen Antragsstellung erörtert und im Anschluss in einer Podiumsdiskussion diskutiert (s.u., Abb. 3). In diesem Kontext berichtete Herr Prof. Dr. Rolf Ackermann aus Düsseldorf über seine Erfahrungen und die Schwierigkeiten der erfolgreichen Forschungsförderung im Rahmen der Reinhard-Nagel-Stiftung der DGU. In einem pointierten Vortrag referierte schließlich Herr PD Dr. Andreas Jung vom Pathologischen Institut der LMU München über "Strategien des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns in Life-Science: OMICS versus Hypothese".

Die Verleihung des 1. AuF Forschungspreises bildete den Höhepunkt zum Abschluss der Tagung. Der Preis ist in die Kategorien Naturwissenschaften und Medizin unterteilt und jeweils mit € 1.000 dotiert. Den 1. AuF Forschungspreis der Kategorie Naturwissenschaften gewann Frau Dipl.-Biol. Annika Schäfer aus Berlin für ihre Arbeit „Einfluss der Gesamt-RNA-Integrität auf die Quantifizierung von Micro-RNAs“ (s.u., Abb. 4). In der Kategorie Medizin war Herr Dr. med. Matthias Saar aus Homburg/Saar mit der Arbeit „3D-Sonographie und standardisierte Zellinokulation bei der Etablierung eine orthotopen Prostatatumormodels an der Nacktmaus“ erfolgreich (s.u., Abb. 5).

Download Programm

Das gelungene Rahmenprogramm umfasste zum Auftakt ein  Get Together in lockerer Atmosphäre beim Italiener in der Osteria La Vecchia Masseria. Am Experimentellen Abend trafen sich die Teilnehmer zur Entspannung aber auch zu intensivem Gedankenaustausch und Diskussionen bei Fernseh- und Sternekoch Schubeck in Schuhbecks Orlando Keller.

Einen ganz besondern Dank richten wir an die Sponsoren der Veranstaltung, ohne die das Symposium in dieser Form nicht hätte stattfinden können. Besonders erwähnenswert ist auch, dass die Tagung von der DFG zusätzlich gefördert wurde.

Im Ausblick auf 2010 luden Frau PD Dr. rer. nat. Walburgis Brenner, Mainz, und Herr PD Dr. med. Maximilian Burger, Regensburg, zum 2. Symposium „Urologische Forschung der DGU“ vom 11. bis 13. November 2010 nach Mainz ein. Das Hauptthema der Tagung lautet: Signaltransduktionswege bei urologischen Erkrankungen: Pathogenese - Prädiktion - Therapie.

 

nach oben