Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien

Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien der Deutschen Gesellschaft für Urologie

 

 

 

Zielsetzung

Die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Urologie in Deutschland und sollen jungen Urologinnen und Urologen den Einstieg in eine forschungsorientierte Karriere ermöglichen.

Ziel des Stipendienprogramms ist es, insbesondere Assistenzärztinnen und -ärzte für ein Jahr von ihrer klinischen Routine freizustellen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, an einer etablierten Forschungsinstitution selbständiges wissenschaftliches Arbeiten zu vertiefen und neueste Methoden und Techniken zu erlernen. Ein Stipendium wird für ein definiertes Forschungsvorhaben bewilligt, welches im inhaltlichen Kontext zur Forschungsstruktur der gastgebenden Einrichtung steht und vom Stipendiaten unter Anleitung eines qualifizierten Wissenschaftlers bearbeitet werden soll.

Wesentlich ist, dass das vorhandene Forschungspotenzial der gastgebenden Institution der qualifizierten Weiterbildung des Stipendiaten dient und das angestrebte Projekt zukunftsweisend für die urologische Forschung ist.

Insbesondere möchte die DGU auch die Infrastruktur der urologischen Forschung in Deutschland nachhaltig befördern. Daher soll sichergestellt sein, dass extern erworbene wissenschaftlich-thematische und methodische Neuerungen in der Heimatklinik etabliert und die Ergebnisse aus dem Forschungsstipendium für den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe sowie die Formulierung eigener Drittmittelanträge genutzt werden können.

Unter folgendem Link finden Sie die Stipendiaten mit ihren Projektbeschreibungen aus der ersten Antragsrunde des Jahres 2010:  Download Eisenberger 2010

Eine Liste der Stipendiaten der Ausschreibungsrunde 2011 finden Sie hier: Download Eisenberger 2011

 

 

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Förderumfang

Die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien der DGU umfassen jeweils die Finanzierung einer wissenschaftlichen Personalstelle.

Den Bewerbern wird die Möglichkeit geboten, unter Beibehaltung ihrer Gehalts- und Sozialleistungen, für einen Forschungsaufenthalt von bis zu 12 Monaten aus ihrer klinischen Tätigkeit auszusteigen. Die vakanten Personalmittel der Klinik können für personellen Ersatz im Sinne einer klassischen Rotationsstelle eingesetzt werden.

Weitere Mittel, wie Sach- oder Reisekosten, werden nicht zugestanden.

 

 

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Fördermittel

Die Fördermittel für die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien werden von der DGU getragen.

 

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Rahmenbedingungen

  • Antragsberechtigt sind klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte einer urologischen Klinik in Deutschland, bevorzugt Assistenzärztinnen und -ärzte, deren Planstelle über den beantragten Zeitraum des Stipendiums hinausgeht.
  • Das Förderprogramm setzt eine abgeschlossene Promotion der Bewerber voraus.
  • Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung das 33. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; ggf. können Kindererziehungs- und Wehrdienstzeiten berücksichtigt werden.
  • Die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien dienen einer Anschubförderung - Anschlussfinanzierungen werden daher nicht gewährt.
  • Die gastgebende Einrichtung kann einer urologischen Klinik oder einer anderen wissenschaftlichen Institution in Deutschland oder im benachbarten europäischen Ausland angehören.
  • Personelle, strukturelle und inhaltliche Qualitäten entscheiden über die Eignung der gastgebenden Einrichtung.
  • Die Finanzierung des Forschungsprojektes muss vom betreuenden Wissenschaftler der gastgebenden Einrichtung nachgewiesen werden.
  • Der Klinikdirektor der Bewerberin / des Bewerbers muss für die Zeit des Stipendiums eine Freistellung sowie eine anschließende Weiterbeschäftigung sicherstellen; eine Verpflichtung zu klinischer Tätigkeit ist während eines Stipendiums nicht zulässig.
  • Die Bewertung der Anträge erfolgt durch jeweils zwei externe Fachgutachter. Diese werden vom Forschungskoordinator der DGU ernannt. Eine Entscheidung über die Stipendiumsvergabe erfolgt auf Basis der Gutachten durch den Vorstand der DGU.
  • Für die Stipendiaten besteht Berichtspflicht gegenüber der DGU; es werden ein schriftlicher Abschlussbericht und eine Präsentation der Ergebnisse auf dem nächstfolgenden DGU-Jahreskongress erwartet.

   

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Bewerbungsverfahren

Die Bewerbungsfrist für das dritte Auswahlverfahren endet am 15. Januar 2012.

Es wird gebeten, die Bewerbungsunterlagen papierschriftlich sowie elektronisch (MS-Office- oder PDF-Dokumente) bei der Geschäftsstelle der DGU einzureichen:

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.
Forschungskoordination
Dr. Christoph Becker
Uerdinger Str. 64
40474 Düsseldorf
E-mail: info(at)dgu.de

 

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen enthalten folgende Dokumente:

  1. Fragebogen für Antragsteller (Formular-download)
  2. Lebenslauf
  3. Projektbeschreibung (Titel, wissenschaftlicher Hintergrund, Projektziele, Methoden, Arbeitsprogramm, Zukunftsperspektiven; max. 10 Seiten)
  4. Beschreibung der strukturellen und inhaltlichen Ausrichtung der gastgebenden Forschungseinrichtung (max. 1 Seite)
  5. Erklärung des gastgebenden Wissenschaftlers über Betreuung und Finanzierung des Stipendiatenprojektes (Formular-download)
  6. Erklärung des Klinikdirektors der BewerberIn über deren/dessen Freistellung und anschließende Weiterbeschäftigung (Formular-download)
  7. Nachweise in Kopie: Examina, Promotion, Anstellungsvertrag, letzte Gehaltsabrechnung, ggf. Wehrdienst/Ersatzdienst und Elternzeit

 

Weitere Fragen richten Sie bitte an den Forschungskoordinator der DGU:

Dr. Christoph Becker
Tel.: 0211 – 516096 30
Fax: 0211 – 516096 60
Email: cbecker(at)dgu.de
Web: www.dgu-forschung.de

 

 

 

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