Aktuelle Ausschreibungen und Förderprogramme
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen relevante Ausschreibungen und Förderprogramme von Urologischen Gesellschaften, der DFG, des BMBF, der Europäischen Kommission und sonstiger Drittmittelgeber zusammen. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und ist jeweils nach deadlines sortiert.
Letzter Eintrag: 26. Juli 2010
Urologische Gesellschaften
Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien der DGU
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) lobt auch für 2011 erneut die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien aus. Die Stipendien dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Urologie in Deutschland.
Angesprochen sind junge, motivierte urologische AssistenzärztInnen, die sich für bis zu 12 Monaten von ihrer klinischen Routine freistellen lassen möchten, um in einer etablierten Forschungsinstitution selbständiges Arbeiten und neueste Methoden und Techniken im Rahmen der urologischen Forschung zu erlernen und zu vertiefen.
Wesentliche Voraussetzungen zum Erhalt eines Stipendiums sind:
- Das vorhandene Forschungspotenzial des gastgebenden Labors dient der qualifizierten Weiterbildung des Stipendiaten.
- Das Projekt ist zukunftsweisend für die urologische Forschung.
- Die im Gastlabor neu erworbenen Kenntnisse können in der Heimatklinik umgesetzt werden.
Die Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien der DGU umfassen jeweils die Finanzierung einer wissenschaftlichen Personalstelle und richten sich nach den aktuellen Gehalts- und Sozialleistungen der Stipendiaten.
Bewerbungsunterlagen müssen papierschriftlich und elektronisch (MS-Word-, bzw. PDF-Dokumente) bei der Geschäftsstelle der DGU eingereicht werden:
Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.
Forschungskoordination
Dr. Christoph Becker
Uerdinger Str. 64
40474 Düsseldorf
E-mail: info@dgu.de
Deadline: 15. Januar 2011
Ausführliche Informationen:
www.dgu-forschung.de/stipendien.html
DGU fördert Seminare zur Antragstellung im 7. EU-Rahmenprogramm
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. fördert die Teilnahme an 2-tägigen Seminaren des EU-Büros des BMBF für künftige EU-Antragsteller/innen.
Die erste Veranstaltungsreihe, "Das Rahmenprogramm für Einsteiger“, vermittelt Basisinformationen zum 7. Europäischen Forschungsrahmenprogramm sowie die Grundlagen der Antragstellung. Darüber hinaus werden die Wege und Werkzeuge zur Vertiefung der Kenntnisse dargelegt.
Demgegenüber richtet sich die zweite Veranstaltungsreihe, „Das Rahmenprogramm für Antragsteller“, an WissenschaftlerInnen, die bereits mit den Grundzügen des Europäischen Forschungs-rahmenprogramms vertraut sind und sich z.B. derzeit in der Vorbereitungsphase der Antragstellung befinden.
Die DGU möchte mit dieser Fördermaßnahme die Beantragung urologischer (Groß)Projekte bei der Europäischen Kommission anregen und unterstützen. Aufgerufen sind insbesondere Forscher in fortgeschrittener Karriereposition (z.B. Oberärzte oder Laborleiter) mit einschlägiger Erfahrung im Einwerben von Drittmitteln.
Ausgeschrieben sind Teilnahmegebühren in Höhe von je 150 € für eine Veranstaltung der beiden vorgenannten Seminarreihen.
Nächste Termine für „Einsteiger“:
30. bis 31. August 2010
03. bis 04. November 2010
Nächste Termine für „Antragsteller“:
06. bis 07. Oktober 2010
07. bis 08. Dezember 2010
Ort: jeweils Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Bonn
Formlose Bewerbungen bitte kurzfristig per Email an cbecker@dgu.de. Geeignete Bewerbungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Weitere Informationen:
http://www.eubuero.de/service/veranstaltungen/veranstaltungsreihen
http://www.eubuero.de/service/veranstaltungen/rpeinstieg
http://www.eubuero.de/service/veranstaltungen/rpantrag
DFG-Ausschreibungen
Heinz Maier-Leibnitz-Preis
siehe untger "Wissenschaftliche Preise"
DFG-Förderprogramme
Startförderung - Maßnahmenpaket für den wissenschaftlichen Nachwuchs
- Projektförderung über privilegierten DFG-Erstantrag -
Durch eine sogenannte "Startförderung" möchte die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besonders in Übergangsphasen ihrer Karrieren
- zu selbstständigen Forschungsanträgen ermutigen und
- durch geeignete Maßnahmen ihre Fähigkeit zur erfolgreichen Antragstellung ausbauen.
Das Maßnahmenpaket zur "Startförderung" umfasst vier einzelne Maßnahmen:
- die Möglichkeit, einen Antrag auf Projektförderung als DFG-Erstantrag zu kennzeichnen, bei dessen Begutachtung projektspezifische Publikationen nicht zwingend erforderlich sind,
- die Einführung von DFG-Karrieretagen, um Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftler über die DFG und ihre Fördermöglichkeiten zu informieren,
- Nachwuchsakademien zur gezielten Beratung und Förderung von Nachwuchs in Fächern, in denen Nachwuchsmangel herrscht, und
- pauschale Mittel für die Anschubförderung in den Koordinierten Programmen, um frisch Promovierten Anreize für eine übergangslose Weiterqualifizierung und einen Verbleib in der Wissenschaft zu geben.
Die DFG möchte Erstantragstellende gezielt ermutigen, sich am Wettbewerb um DFG-Fördermittel zu beteiligen. Sie erhalten die Möglichkeit, einmalig im Rahmen des Programms Sachbeihilfe einen Antrag mit der Kennzeichnung "DFG-Erstantrag" einzureichen. Bei der Begutachtung wird der projektspezifische Erfahrungshintergrund der Antragstellenden weniger, ihr Potenzial und die Qualität des vorgeschlagenen Projekts hingegen stärker gewichtet.
Angesprochen sind Personen in der Qualifizierungsphase sowie Rückkehrerinnen und Rückkehrer zum Beispiel nach Industrie- oder Familienphasen. Auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland sollen für eine Karriere in Deutschland (zurück)gewonnen werden.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_09_32/index.html
Rotationsstellen für Ärztinnen und Ärzte
- Befristete Freistellung aus der Klinik für Forschungsvorhaben -
In der Praktischen Medizin tätige Forscherinnen und Forscher sind in der Regel in erheblichem Umfang durch Aufgaben in der Krankenversorgung zeitlich in Anspruch genommen. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsvorhabens besteht deshalb die Möglichkeit, durch sog. "Rotationsstellen"1 bereits in der Forschungsinstitution tätige Ärztinnen und Ärzte mit Aufgaben überwiegend in der Patientenversorgung vorübergehend von ihren klinischen Verpflichtungen freizustellen. Hierdurch soll es ihnen ermöglicht werden, sich in dieser Zeit ausschließlich einem wissenschaftlichen Projekt zu widmen und in der Forschung weiter zu qualifizieren. Dies gilt sowohl für Projekte der Grundlagenforschung als auch für Projekte der patientenorientierten, klinisch-wissenschaftlichen Forschung.
Im Rahmen eines Antrags auf Sachbeihilfe im Normalverfahren können Mittel für Personal beantragt werden, welches Aufgaben der Krankenversorgung für am Projekt wissenschaftlich beteiligte Ärztinnen und Ärzte übernehmen soll. Im Rahmen von koordinierten Verfahren wie z.B. Sonderforschungsbereichen, Forschergruppen oder Klinischen Forschergruppen können zum selben Zweck im Zentralprojekt Mittel für Rotationsstellen beantragt werden (zentral verfügbarer Rotationspool).
Deadline: keine
Weitere Informationen:
www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/rotationsstellen/index.html
http://www.dfg.de/foerderung/programme/koordinierte_programme/klinische_forschergruppen/index.html
DFG-Forschungsstipendien
- Bis zu 2-jährige Förderung von Forschungsaufenthalten im Ausland plus Sach- und Reisemittelzuschuss -
Das Forschungsstipendium soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, an einem Ort ihrer Wahl im Ausland ein umgrenztes Forschungsprojekt durchzuführen, sich in diesem Zusammenhang in neue wissenschaftliche Methoden einzuarbeiten oder ein größeres Forschungsvorhaben abzuschließen.
Das Stipendium umfaßt für einen Zeitraum bis zu 2 Jahren einen monatlichen Grundbetrag zum Lebensunterhalt sowie einen monatlich pauschalierten Zuschuss zur Deckung von Sach- und Reisekosten.
Antragsberechtigt sind deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (grds. Promotion) sowie ausländische Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (grds. Promotion), sofern sie sich seit mehreren Jahren in Deutschland aufhalten und durch in der Regel dreijährige wissenschaftliche Arbeit (in der Promotions- und/oder PostDoc-Phase) in das deutsche Wissenschaftssystem integriert haben und erklären, zukünftig im Inland wissenschaftlich tätig sein zu wollen.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/forschungsstipendien/index.html
NIH/DFG Research Transition Awards
- Projektmittel plus eigene Stelle; 2-3 Jahre in USA und 2-3 Jahre in Deutschland -
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat mit den National Institutes of Health (NIH) in den USA ein gemeinsames Förderprogramm ins Leben gerufen. Diese NIH/DFG Research Career Transition Awards sollen jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit geben, über einen zusammenhängenden Zeitraum von fünf bis sechs Jahren Forschungsarbeiten zunächst an einem der NIH-Institute in den USA und im Anschluss daran an einer deutschen Forschungseinrichtung durchzuführen.
Das Angebot wendet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Postdoc-Phase. Die Promotion darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als vier Jahre zurückliegen.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/nih_dfg/index.html
Emmy Noether-Programm
- Bis zu 5-jährige Förderung von Projekt und eigener Stelle für erfahrene Post-Docs -
Das Emmy Noether-Programm möchte jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen. Promovierte Forscherinnen und Forscher erwerben durch eine in der Regel fünfjährige Förderung die Befähigung zum Hochschullehrer durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe.
Bewerben können sich Postdocs mit in der Regel zwei bis vier Jahren Forschungserfahrung nach der Promotion. Die Bewerber müssen über internationale Forschungserfahrung verfügen. Gemessen an der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit werden anspruchsvolle Veröffentlichungen in international hochrangigen Zeitschriften erwartet. Kandidaten müssen ein exzellentes Forschungsvorhaben präsentieren. Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleiter und -leiterinnen können sich in Sonderforschungsbereiche und Forschergruppen integrieren.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/emmy_noether/index.html
Heisenberg-Stipendien
- Bis zu 5-jährige Förderung von Projekt und eigener Stelle für Habilitierte -
Das Heisenberg-Programm richtet sich vor allem an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Berufbarkeit über das Emmy Noether-Programm, DFG-Projektstellen, Forschungstätigkeit in der Wirtschaft oder Stellen im akademischen Mittelbau erlangt haben. Zur Zielgruppe gehören ferner positiv evaluierte Juniorprofessor/inn/en, Habilitierte, habilitationsäquivalent Ausgewiesene sowie deutsche Rückkehrer aus dem Ausland.
Das Programm möchte hochqualifizierten Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, sich auf ihre kommende wissenschaftliche Leitungsfunktion vorzubereiten und ihre hochkarätigen Projekte an einem Ort ihrer Wahl fortzusetzen.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/heisenberg/index.html
Reinhart Koselleck-Projekte
- Bis zu 5-jährige Förderung von innovativen, „risikobehafteten“ Projekten -
Durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen berufenen oder berufbaren WissenschaftlerInnen wird seit Juni 2008 mit diesem Programm die Möglichkeit eröffnet, in hohem Maße innovative oder im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen.
Projekte der oben beschriebenen Art lassen sich bei Antragstellung noch nicht detailliert beschreiben. Für die Antragstellung ist daher lediglich eine fünfseitige Projektskizze erforderlich, aus der sich das Ziel des Forschungsvorhabens erkennen lässt.
Für die Dauer von fünf Jahren werden Mittel für Personal, Sachkosten und Investitionen zur Verfügung gestellt. Die Fördersumme für die gesamte Laufzeit beträgt zwischen 500.000 und 1.25 Mio EUR, gestaffelt à 250.000 EUR. Bei der Antragstellung muss eine Antragssumme in diesem Rahmen angegeben werden.
Deadline für Projektskizzen: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/reinhart_koselleck_projekte/index.html
Bilaterale Kooperationen
- Förderung kurzer Gastaufenthalte im Ausland, gemeinsamer Events und Reisekosten -
Zur Unterstützung des Auf- und Ausbaus bilateraler Kooperationen bietet die DFG bereits seit Anfang 2009 ein neues flexibles und modulares Förderinstrument an.
Antragstellende, die eine wissenschaft-liche Kooperation mit ausländischen Partnern aufbauen oder stärken möchten, können für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr gefördert werden. Eine Verlängerung ist unter Umständen möglich. Der Förderantrag sollte kurz und überzeugend darstellen, wie und mit welchen Maßnahmen die wissenschaftliche Kooperation aufgebaut oder gestärkt werden soll.
Dabei können verschiedene Bausteine in beliebiger Zahl modular kombiniert werden. Eine Förderung ist dabei auch für einen kürzeren Zeitraum als ein Jahr und ebenso nur für einen einzigen Baustein möglich. Kombiniert werden können:
- bis zu 3-monatige Gastaufenthalte an der deutschen oder der ausländischen Partnereinrichtung für Professorinnen und Professoren bis hin zu Promovierenden
- gemeinsame Veranstaltungen (Work-shops oder Seminare)
- andere Maßnahmen, die mit den nach-folgend genannten Kostenarten durchgeführt werden können: Fahrt- und Flugkosten, Aufenthaltskosten und ggf. Veranstaltungskosten.
Diese Kostenarten können ggf. durch eine ausländische Partnerorganisation kofinanziert werden, wenn entsprechende Abkommen vorliegen.
Die Förderung umfasst ebenfalls eine 20-prozentige Programmpauschale, da die Mittelbewirtschaftung den inländischen (Universitäts-)Verwaltungen überlassen wird.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/dfg_profil/im_internationalen_kontext/internationale_partner/index.html
Kongressreisen ins Ausland
- Tagungsgebühren und Reisekosten -
Kongress- und Vortragsreisen ins Ausland werden durch den Deutschen Akademischen Auslands-Dienst (DAAD) gefördert. Mit diesem Förderinstrument wird die Teilnahme an internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen, zum Beispiel Kongresse, Symposien oder Kolloquien, im Ausland unterstützt. Das vom Auswärtigen Amt finanzierte Programm wird mit geringen Modifikationen vom DAAD weitergeführt.
Weitere Informationen: http://www.daad.de/ausland/foerderungsmoeglichkeiten/ausschreibungen/11450.de.html
Dr. Birgit Klüsener
Kluesener(at)daad.de
BMBF-Ausschreibungen
Nationales Konsortium für Translationale Krebsforschung
Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) soll ab 2010 ein nationales Forschungskonsortium etabliert werden, welches die translationale Forschung auf den Gebieten häufiger Tumorentitäten, wie das Prostatakarzinom, an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung, präklinischer Forschung und klinischer Anwendung deutlich verbessert.
Der Finanzbedarf für das gesamte Konsortium beläuft sich über einen Zeitraum von zehn Jahren auf 400 Millionen Euro.
Gefördert werden soll der Aufbau eines Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung. Das DKFZ soll als Kernzentrum mit bis zu sechs exzellenten universitären Partnerstandorten, an denen ein Comprehensive Cancer Center (CCC) bzw. CCC-artige Strukturen implementiert sind, kooperieren. Am jeweiligen Partnerstandort vorhandene außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können einbezogen werden. An den Partnerstandorten bauen das DKFZ, die jeweilige Universität und das Universitätsklinikum sowie ggf. die außeruniversitäre Forschungseinrichtung gemeinsam die Translationszentren auf.
Aufgabe des Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung ist es, aufbauend auf einer starken Grundlagenforschung und einer leistungsfähigen klinischen und epidemiologischen Forschung kontinuierlich innovative frühe klinische Studien aufzusetzen und durchzuführen, die Einführung neuer klinischer Ansätze zu analysieren und deren Wirksamkeit und Nutzen in der Versorgung zu überprüfen.
Die beteiligten Partner können folgende Forschungsschwerpunkte bearbeiten:
- Ätiologie- und Pathogenese-Forschung,
- Präventions-, Diagnose- und Therapieforschung (inkl. klinischer Studien),
- Versorgungsforschung, Epidemiologische Forschung, Gesundheitsökonomische Forschung.
Die Partner des Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung sollen gemeinsam einen Mehrwert erreichen, der die Summe der Beiträge der einzelnen Partner signifikant übersteigt.
Die Finanzierung des Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung erfolgt über die Aufstockung der institutionellen Zuwendungsmittel des DKFZ im Rahmen der Programmorientierten Förderung (90:10 Finanzierung durch Bund und Sitzländer der Partnerstandorte). Das DKFZ finanziert damit den institutionellen Beitrag zur Kooperation an den Partnerstandorten; es werden hieraus keine Mittel an die übrigen beteiligten Einrichtungen weitergeleitet.
Die Deutsche Krebshilfe stellt den universitären Partnern auf Antragstellung und nach entsprechender Begutachtung zusätzliche Projektfördergelder für definierte Vorhaben im Kontext des Deutschen Konsortiums für translationale Krebsforschung zur Verfügung (für zunächst 5, jedoch maximal für 10 Jahre). Entsprechende Projektanträge können nach Etablierung des Konsortiums bei der Deutschen Krebshilfe eingereicht werden.
Das Auswahlverfahren ist zweistufig und umfasst alle Partner im Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung, auch das DKFZ.
In der ersten Stufe sind dem Projektträger zunächst Anträge zur Teilnahme am Wettbewerb bis 31. August 2010 elektronisch über ein Internet-Portal (PT-Outline) sowie auf dem Postweg vorzulegen. Weitere Details hierzu sind dem Leitfaden zur Antragstellung zu entnehmen: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/_media/Leitfaden_DK_KF.pdf.
Deadline: 31. August 2010
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/14726.php
Nationale Biomaterialbanken-Initiative
Das BMBF fördert im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung die Weiterentwicklung von Biomaterialbanken für den Ausbau einer anspruchsvollen klinischen Forschung. Die Förderung soll dazu beitragen, die qualitativ herausragende biomedizinische Infrastruktur in Deutschland zu stärken und die Effizienz der Nutzung dieser Ressourcen zu steigern.
Ziel ist die Vernetzung vorhandener Biomaterialbanken sowie deren internationale Ausrichtung. Das BMBF möchte damit erstmalig eine deutsche Biobanken-Infrastruktur etablieren, um die führende Rolle in der internationalen Biobank-basierten Forschung zu erhalten. Die Fördermaßnahme soll sicherstellen, dass in Deutschland vorhandene Schlüsselressourcen in die europäische Forschungsinfrastruktur für Biobanken (Biobanking and Biomolecular Resources Research Infrastructure, BBMRI) integriert werden können.
Zur Sicherstellung eines hohen Qualitätsniveaus von Biomaterialbanken soll an Standorten mit bereits vorhandenen Biomaterialbanken der Aufbau übergeordneter Strukturen mit zentralisierender Funktion gefördert werden. Die übergeordneten, zentralen Strukturen sind im Sinne einer Dienstleistung für am Standort tätige Forscher und Forschungsverbünde zu verstehen. Sie sollen eine Standardisierung bei der Handhabung der Proben und der Erhebung von Datensätzen gewährleisten, um eine bessere Vergleichbarkeit und breitere, auch internationale wissenschaftliche Nutzung von Biomaterialien zu erreichen. Hierzu sind zur Stärkung der deutschen Biomaterialbank-Infrastruktur standortbezogene Strategiekonzepte für zentrale Biomaterialbankenstrukturen zu entwickeln. Die Konzepte sollen einheitliche Lösungsansätze zur effizienten Nutzung der am Standort vorhandenen Biomaterialbanken für nationale und internationale Kooperationsprojekte beinhalten. Hierbei könnte ggf. auf Biomaterialbanken zurückgegriffen werden, wie sie z.B. im Rahmen der Kompetenznetze in der Medizin und des Nationalen Genomforschungsnetzes aufgebaut wurden.
Nicht gefördert wird der de novo Aufbau von Forschungsressourcen und -infrastruktur, vor allem die Neuanlage von Material- und Datensammlungen.
Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Netzwerke. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung für Personal, Geräte und technologiegestützte Probenverarbeitung für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.
Das Förderverfahren ist zweistufig. Eine Vorhabenbeschreibung kann beim Projektträger PT-DLR elektronisch eingereicht werden (http://www.pt-it.de/ptoutline/cbmb).
Deadline: 15. September 2010
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/14844.php
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/_media/Leitfaden_CBMB.pdf
Systembiologie in der Krebsforschung
Zum Aufbau einer effektiven Synergie zwischen Systembiologie und Krebsforschung fördert das BMBF interdisziplinäre Forschungsverbünde. In modellgetriebenen Ansätzen sollen innovative systembiologische Fragestellungen in der Krebsforschung bearbeitet werden. Die Verbünde sollen thematisch fokussiert sein, der Erkenntnisgewinn kann sowohl auf dem Gebiet der Diagnostik, als auch der Tumorentstehung oder z.B. der Metastasierung liegen.
In den Verbundvorhaben sollen sich experimentelle, klinische und theoretische Arbeitsgruppen aus universitären, außeruniversitären und industriellen Forschungseinrichtungen auf regionaler oder überregionaler Ebene zusammenschließen und die notwendige Expertise und verfügbaren Ressourcen bündeln. Die Anteile aus dem theoretischen (z.B. mathematische Modellierung, Bioinformatik), dem experimentellen (z.B. Molekularbiologie, Zellbiologie, Genetik, Biochemie) und dem klinischen Bereich (z.B. Uro-Onkologie) müssen in ausgewogener Weise in der Projektplanung berücksichtigt sein, weitere Disziplinen (z.B. theoretische Physik, Biostatistik) können gemäß den thematischen Anforderungen ergänzt werden. Die Verbünde sollen für eine Laufzeit von drei Jahren mit einer möglichen Verlängerung um zwei Jahre gefördert werden.
Gefördert werden:
- Modellgestützte Untersuchungen zur Etablierung und Validierung von Biomarkern
- Modelle zur Vorhersage von Wirksamkeit und Spezifität (pathway-Analysen) von Wirkstoffen/Medikamenten
- Systemische Analyse der Interaktion Tumor-"Wirt"
- Validierung von in silico-Modellen
Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen mit Sitz in Deutschland.
Weitere Voraussetzungen:
- Nachgewiesenes Potenzial putativer Biomarker
- Konzeptioneller systembiologischer Forschungsansatz
- Interdisziplinarität
- Verfügbarkeit klinischer Materialbanken
- Wissenschaftliche Kommunikationsplattform
- Gemeinsamer Verbundantrag
Das Förderverfahren ist zweistufig.
Deadline für Projektskizzen: 01.10 2010
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/15063.php
BMBF-Förderprogramme
Leopoldina Post-doc Stipendien
- 2-3-jährige Förderung von Forschungsaufenthalten in einem Gastlabor plus Sachmittelzuschuss -
Das „Leopoldina-Förderprogramm“ wurde 1997 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegt und wird seitdem von der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina betreut.
Die Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissen-schaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Personen, denen Forschungsprojekte bewilligt werden, können diese an renommierten Forschungsstätten durchführen, in der Regel im Ausland.
Der Aufenthalt am Gastinstitut ist in der Regel für zwei, in Ausnahmefällen auch für drei Jahre möglich. Es erwartet, dass die Geförderten nach Ablauf des Förderzeitraums in ihr Heimatland zurückkehren und ihre Qualifikation hier einbringen.
Die Höhe des Stipendiums beträgt je nach Vorraussetzung und Nationalität zwischen 1.400 und 3.000 EURO. Im Einzelfall können zudem zweckgebundene Sachmittel bewilligt werden. Die zur Verfügung stehenden Zuwendungen erlauben es, jährlich etwa 35 Stipendien zu finanzieren. Etwa 20 Stipendien werden pro Jahr neu vergeben.
Deadline: keine
Weitere Informationen: http://www.leopoldina-halle.de/cms/fileadmin/user_upload/leopoldina_downloads/LFP_Merkblatt2007.pdf
Europäische Kommission
Marie-Curie Individual Fellowships
Die Europäische Kommission hat die diesjährige Ausschreibung zu den Marie-Curie Individual Fellowships veröffentlicht. Ziel der Förderung ist es, Nachwuchswissenschaftlern/innen die Durchführung eines frei wählbaren Forschungsprojekts an einer Gastinstitution im europäischen Ausland oder in einem Drittstaat zu ermöglichen.
Intra-European Fellowships (IEF)
Mit dieser Förderung werden erfahrene Forscher/innen jeglicher Fachrichtung bei der Weiterqualifizierung durch die Finanzierung eines Forschungsprojekts an einer Institution im europäischen Ausland (EU-Mitglied- oder Assoziierte Staaten) unterstützt. Antragsberechtigt sind Forscher/innen jeder Nationalität, die sich in den letzten 3 Jahren nicht länger als 12 Monate in dem Gastland aufgehalten haben.
International Incoming Fellowships (IIF) Erfahrene Wissenschaftler/innen aus Drittstaaten jeglicher Fachrichtung können mit einer IIF-Förderung einen Forschungsaufenthalt in EU-Mitglied- oder Assoziierten Staaten finanzieren. Anschließend kann eine einjährige Rückkehrphase in das Heimatland angeschlossen werden, sofern der/die Forscher/in aus einem der "International Cooperation Partner Countries" stammt. Antragsberechtigt sind Forscher/innen jeder Nationalität.
International Outgoing Fellowships (IOF) Erfahrene Wissenschaftler/innen jeglicher Fachrichtung können die IOF-Förderung zur Finanzierung eines der Weiterqualifizierung dienenden Forschungsprojekts an einer Partnerinstitution in außereuropäischen Drittstaaten beantragen. Nach dem ein- bis zweijährigen Aufenthalt im Drittstaat folgt obligatorisch eine einjährige Rückkehrphase nach Europa. Antragsberechtigt sind ausschließlich Staatsbürger/innen aus EU-Mitglied- oder Assoziierten Staaten.
Deadline: 17. August 2010
Weitere Informationen:
http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm?fuseaction=UserSite.FP7CallsPage
http://cordis.europa.eu/fp7/mariecurieactions/home_en.html
http://www.kowi.de/de/desktopdefault.aspx/tabid-39
Ko-finanzierte Individualstipendien (COFUND)
Seit Beginn des 7. Forschungsrahmenprogramms ko-finanziert die Europäische Kommission Fellowshipprogramme, die den Marie Curie Individual Fellowships entsprechen. Die Fellowships haben die wissenschaftliche Unabhängigkeit der Fellows zum Ziel und richten sich in der Regel an Postdoktoranden/innen. Die Voraussetzungen variieren jedoch zwischen den einzelnen Programmen. Transnationale Mobilität hingegen ist fester Bestandteil (z.B. innerhalb Europas, in einen Drittstaat oder Reintegration).
Die aktuell ko-finanzierten Fellowshipprogramme sind in anhängender Tabelle aufgeführt. Für detaillierte Informationen zu den Voraussetzungen, Antragstellung und Höhe der Förderung etc. sind die einzelnen Organisationen zu konsultieren.
Weitere Informationen:
www.kowi.de/Portaldata/2/Resources/fp7/marie-curie/FP7-MC-COFUND-projects_de.pdf
EU-Starting Grants 2011
Das Arbeitsprogramm 2011 der der Starting Grants hat ein Volumen von 661 Mio. € (25% mehr als im Vorjahr). Die Förderlinie richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler ab 2 und bis zu 12 Jahren nach der Promotion zur Unterstützung des Aufbaus ihres ersten unabhängigen Forschungsteams.
Ziel ist, eine Struktur für den Übergang zu einem unabhängigen exzellenten Forschungsteam aufzubauen und die Kreativität junger, vielversprechender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern sowie neue Ideen in der Forschung zu unterstützen.
Die Projekteinreichung erfolgt nach einer Vorregistrierung des Antrags durch den Principal Investigator im Namen der Gasteinrichtung. Das Antragsverfahren ist einstufig mit einer zweistufigen Evaluierung. Die Förderung erfolgt zu 100% der projektbezogenen Kosten mit einer Pauschale für die Overheads von 20%.
Deadline: 09. November 2010
Weitere Informationen:
http://www.ukro.ac.uk/erc/stg_future_calls.htm
http://www.eubuero.de/arbeitsbereiche/erc/startinggrants
Hinweise der Redaktion
Die Forschungsförderung durch die Europäische Kommission bietet lukrative finanzielle Ausstattung, stellt aber hohe Anforderungen an den Antragsteller. Daher möchte ich Ihnen an dieser Stelle einige Hinweise zur EU-Antragstellung geben.
Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission fußt im Wesentlichen auf 4 Säulen:
- Cooperation 32,4 Mrd €
- Ideas 7,5 Mrd €
- People 4,7 Mrd €
- Capacities 4,1 Mrd €
Die Säule Cooperation repräsentiert dabei die klassische EU-Verbundförderung. Hier werden Fördermittel gemäß den aktuellen EU-Ausschreibungen und -Programmen an europaweit kooperierende Forschungspartner vergeben. Über die Säule Ideas werden gezielt sog. high risk-Projekte in den Grenzbereichen des Wissens gefördert. Im Gegensatz zur Säule Cooperation müssen die Projektideen hier nicht zu einer speziellen Ausschreibung passen. Unter People werden über Marie-Curie-Stipendien exzellente WissenschaftlerInnen individuell gefördert. Unter Capacities können Subventionen zur Anschaffung von Großgeräten beantragt werden (Größenordnung: mehrere Mio € pro Gerät).
Wer sich von der Europäischen Kommission fördern lassen möchte, sollte zunächst prüfen, unter welche der 4 Säulen sein Anliegen am ehesten passt.
Je nach Säule müssen nun ggf. die Ausschreibungen und Programme unter den einzelnen Themenschwerpunkten recherchiert werden.
Im Folgenden die Themenschwerpunkte unter Cooperation, geordnet nach Höhe der Fördermittel:
1. Gesundheit, 2. Lebensmittel, Landwirtschaft, Fischerei und Biotechnologie, 3. Informations- und Kommunikationstechnologien, 4. Nanowissenschaften, Nanotechnologien, Werkstoffe und Produktionstechnologien, 5. Energie, 6. Umwelt, 7. Verkehr, 8. Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften, 9. Weltraum, 10. Sicherheit.
Bevor Sie mit der Konzeption eines Projektes überhaupt anfangen können, sollten Sie sich zunächst gründlich informieren. Dazu möchte ich Ihnen die folgenden Links empfehlen:
www.kowi.de/desktopdefault.aspx/tabid-36/
http://ec.europa.eu/research/index.cfm?pg=who&cat=fp&lg=de
http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm
http://cordis.europa.eu/home_de.html
Die Beantragung von Forschungsfördermitteln aus dem Topf der Europäischen Kommission ist aufwändig. Es empfiehlt sich daher unbedingt vor dem Schreiben eine persönliche Beratung bei Experten in Anspruch zu nehmen. Dazu kontaktieren Sie die EG-Beratungsstelle KoWi in der DFG. Hier können Sie Ihre Förderidee von kompetenter Seite kritisch prüfen lassen und sich ggf. von dort aus weitervermitteln lassen an die für Ihre Säule, bzw. für Ihren Themenschwerpunkt zuständige Nationale Kontaktstelle der Bundesregierung zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm.
Sonstige Drittmittel
Programme der Deutschen Krebshilfe
Zur Durchführung thematisch und zeitlich begrenzter innovativer Forschungsprojekte aus dem Bereich der kliniknahen onkologischen Grundlagenforschung oder der klinischen Krebsforschung können bei der Deutschen Krebshilfe Sachbeihilfen beantragt werden.
Deadline: keine
Weitere Informationen: www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Foerderung/forschung_leitfaden_normalverfahren.pdf
Die Deutsche Krebshilfe fördert neben experimenteller Grundlagenforschung auch klinische Studien: Für die Durchführung von nichtkommerziell ausgerichteten wissenschaftsgetriebenen Krebs-Therapiestudien (Investigator Initiated Trials) können bei der Deutschen Krebshilfe Sachbeihilfen beantragt werden.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Foerderung/therapiestudien_leitfaden.pdf
Im Rahmen von Verbundprojekten fördert die Deutsche Krebshilfe auf dem Gebiet der kliniknahen onkologischen Grundlagenforschung bzw. der klinischen Krebsforschung innovative, längerfristig angelegte Forschungsvorhaben, die nur durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Arbeitsgruppen erfolgreich bearbeitet werden können.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Foerderung/verbund_merkblatt.pdf
Die Deutsche Krebshilfe bietet über die Projekt- und Verbundförderung auch eigene Nachwuchsförderprogramme an. Im Rahmen der Mildred-Scheel-Postdoktorandenstipendien werden junge medizinische und naturwissenschaftliche Postdocs gefördert, um Projekte auf dem Gebiet der kliniknahen onkologischen Grundlagenforschung bzw. der klinischen Krebsforschung an renommierten Institutionen im Ausland durchzuführen.
Deadline: keine
Weitere Informationen
www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Foerderung/stipendien_merkblatt.pdf
An die Postdoktorandenförderung schließt sich mit dem Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramm folgegemäß die Förderung hochqualifizierter junger Onkologen nach der Postdoc-Phase an: Mediziner während oder nach der Facharztausbildung sowie Naturwissenschaftler mit explizit kliniknaher Forschungstätigkeit werden im Anschluss an ihre Postdoktorandenausbildung und nach einem Ortswechsel bei der Etablierung einer eigenständigen Arbeitsgruppe unterstützt. Das Programm bietet die Möglichkeit der Finanzierung einer eigenen Stelle.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Foerderung/max-eder_leitfaden.pdf
Programm der Wilhelm Sander-Stiftung
- Sach-, Personal- und Reisemittel -
Unterstützt werden Forschungsprojekte aus dem Bereich der Humanmedizin mit dem Schwerpunkt Krebsforschung (klinisch und klinisch-experimentell). Forschungsprojekte, die sich nicht mit onkologischen Fragestellungen befassen, müssen einen unmittelbaren Bezug zum Patienten aufweisen.
Antragsteller, die zunächst sicher stellen wollen, dass ihr geplantes Forschungsprojekt für das aktuelle Förderspektrum der Wilhelm Sander-Stiftung geeignet ist, haben die Möglichkeit eine Voranfrage zu stellen.
Im Falle einer prinzipiellen Eignung des Forschungsvorhabens für eine Förderung durch die Wilhelm Sander-Stiftung, kann ein Antrag gemäß Leitfaden und Richtlinien der Stiftung formuliert werden.
Deadline: keine
Weitere Informationen:
www.sanst.de
Else Kröner Exzellenzstipendien
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung vergibt 2010 drei Forschungsstipendien für klinisch medizinische Forschung an herausragend qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.
Die Stipendien sollen den Kandidaten eine zweijährige Freistellung zur Forschung an einer deutschen Universitätsklinik ermöglichen. Die Bewerber müssen eine abgeschlossene Facharztausbildung sowie außergewöhnliche Forschungsleistungen vorweisen. Eine Habilitation soll nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Zielsetzung ist die Förderung einer kohärenten klinischen und wissenschaftlichen Arbeit.
Die Stipendien werden in Orientierung am bisherigen Gehalt mit jeweils bis max. 120.000 € p.a. vergütet. Zusätzlich können projektbezogene Sachmittel in Höhe von bis zu 30.000 € p.a. beantragt werden.
Bewerbungen in doppelter Ausfertigung plus eine CD mit den vollständigen Unterlagen an:
Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Postfach 18 52
61288 Bad Homburg v.d. Höhe
Deadline: 30. September 2010
Weitere Informationen:
www.ekfs.de/de/aktuell/exzellenzstipendien.html

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