DFG

Autor: |Veröffentlicht am 07. März 2017|Aktualisiert am 07. August 2017

Förderprogramme Deutsche Forschungsgemeinschaft

Sachbeihilfe, Eigene Stelle und Rotationsstelle für Ärzte

- Individuelle Förderung von Forschungsvorhaben -

Die Sachbeihilfe ermöglicht allen Personen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung themenunabhängig die jederzeitige Durchführung eines einzelnen, thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens. Im Rahmen eines Antrages kann die eigene Stelle, bzw. Ärzte können eine Rotationsstelle für die Klinik beantragen.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen

    

   

DFG-Klinische Studien

- Förderung von kontrollierten, interventionellen, prospektiven Studien zu neuartigen Verfahren -

Dazu zählen Therapiestudien, einschließlich pharmakologischer Studien („Therapeutic Confirmatory“) sowie Prognosestudien und Diagnosestudien der Phasen II-IV, die das Ziel haben einen Wirksamkeitsnachweis eines neuen Verfahrens zu erbringen. Die Studien müssen multizentrisch angelegt sein.

Antragsskizzen: keine Antragsfristen

Vollanträge: nur nach Aufforderung

Weitere Informationen

   

  

DFG-Forschungsstipendien

- Bis zu 2-jährige Förderung von Forschungsaufenthalten im Ausland plus Sach- und Reisemittelzuschuss -

Das Forschungsstipendium soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, an einem Ort ihrer Wahl im Ausland ein umgrenztes Forschungsprojekt durchzuführen, sich in diesem Zusammenhang in neue wissenschaftliche Methoden einzuarbeiten oder ein größeres Forschungsvorhaben abzuschließen.

Das Stipendium umfaßt für einen Zeitraum bis zu 2 Jahren einen monatlichen Grundbetrag zum Lebensunterhalt sowie einen monatlich pauschalierten Zuschuss zur Deckung von Sach- und Reisekosten.

Antragsberechtigt sind deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (grds. Promotion) sowie ausländische Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (grds. Promotion), sofern sie sich seit mehreren Jahren in Deutschland aufhalten und durch in der Regel dreijährige wissenschaftliche Arbeit (in der Promotions- und/oder PostDoc-Phase) in das deutsche Wissenschaftssystem integriert haben und erklären, zukünftig im Inland wissenschaftlich tätig sein zu wollen.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen

    

    

Emmy Noether-Stipendien

- Bis zu 5-jährige Förderung von Projekt und eigener Stelle für erfahrene Post-Docs -

Das Emmy Noether-Programm möchte jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen. Promovierte Forscherinnen und Forscher erwerben durch eine in der Regel fünfjährige Förderung die Befähigung zum Hochschullehrer durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe.

Bewerben können sich Postdocs mit in der Regel zwei bis vier Jahren Forschungserfahrung nach der Promotion. Die Bewerber müssen über internationale Forschungserfahrung verfügen. Gemessen an der bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit werden anspruchsvolle Veröffentlichungen in international hochrangigen Zeitschriften erwartet. Kandidaten müssen ein exzellentes Forschungsvorhaben präsentieren. Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleiter und -leiterinnen können sich in Sonderforschungsbereiche und Forschergruppen integrieren.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen

     

    

Heisenberg-Stipendien / Heisenberg-Professuren

- Bis zu 5-jährige Förderung von Projekt und eigener Stelle für Habilitierte (Heisenberg-Professur) -

Das Heisenberg-Programm richtet sich vor allem an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Berufbarkeit über das Emmy Noether-Programm, DFG-Projektstellen, Forschungstätigkeit in der Wirtschaft oder Stellen im akademischen Mittelbau erlangt haben. Zur Zielgruppe gehören ferner positiv evaluierte Juniorprofessor/inn/en, Habilitierte, habilitationsäquivalent Ausgewiesene sowie deutsche Rückkehrer aus dem Ausland.

Das Programm möchte hochqualifizierten Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, sich auf ihre kommende wissenschaftliche Leitungsfunktion vorzubereiten und ihre hochkarätigen Projekte an einem Ort ihrer Wahl fortzusetzen.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen

    

   

Reinhart Koselleck-Projekte

- Bis zu 5-jährige Förderung von innovativen, „risikobehafteten“ Projekten -

Durch besondere wissenschaftliche Leistung ausgewiesenen berufenen oder berufbaren WissenschaftlerInnen wird seit Juni 2008 mit diesem Programm die Möglichkeit eröffnet, in hohem Maße innovative oder im positiven Sinne risikobehaftete Projekte durchzuführen.

Projekte der oben beschriebenen Art lassen sich bei Antragstellung noch nicht detailliert beschreiben. Für die Antragstellung ist daher lediglich eine fünfseitige Projektskizze erforderlich, aus der sich das Ziel des Forschungsvorhabens erkennen lässt.

Für die Dauer von fünf Jahren werden Mittel für Personal, Sachkosten und Investitionen zur Verfügung gestellt. Die Fördersumme für die gesamte Laufzeit beträgt zwischen 500.000 und 1.25 Mio EUR, gestaffelt à 250.000 EUR. Bei der Antragstellung muss eine Antragssumme in diesem Rahmen angegeben werden.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen

Internationale Kooperationen

- Förderung von Auslandsreisen, Gastaufenthalten und bilateralen Workshops -

Zur Unterstützung des Auf- und Ausbaus bilateraler Kooperationen bietet die DFG bereits seit Anfang 2009 ein neues flexibles und modulares Förderinstrument an.

Antragstellende, die eine wissenschaftliche Kooperation mit ausländischen Partnern aufbauen oder stärken möchten, können für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr gefördert werden. Eine Verlängerung ist unter Umständen möglich. Der Förderantrag sollte kurz und überzeugend darstellen, wie und mit welchen Maßnahmen die wissenschaftliche Kooperation aufgebaut oder gestärkt werden soll.

Dabei können verschiedene Bausteine in beliebiger Zahl modular kombiniert werden. Eine Förderung ist dabei auch für einen kürzeren Zeitraum als ein Jahr und ebenso nur für einen einzigen Baustein möglich. Kombiniert werden können:

  • bis zu 3-monatige Gastaufenthalte an der deutschen oder der ausländischen Partnereinrichtung für Professorinnen und Professoren bis hin zu Promovierenden 
  • gemeinsame Veranstaltungen (Workshops oder Seminare) 
  • andere Maßnahmen, die mit den nach-folgend genannten Kostenarten durchgeführt werden können: Fahrt- und Flugkosten, Aufenthaltskosten und ggf. Veranstaltungskosten.

Diese Kostenarten können ggf. durch eine ausländische Partnerorganisation kofinanziert werden, wenn entsprechende Abkommen vorliegen.

Die Förderung umfasst ebenfalls eine 20-prozentige Programmpauschale, da die Mittelbewirtschaftung den inländischen (Universitäts-)Verwaltungen überlassen wird.

keine Antragsfristen

Weitere Informationen